Botschaft der Zecken

Bist du viel draußen in der Natur unterwegs?

Hast Du einen Hund oder eine Katze?

Dann weißt du sicher schon viel über die kleinen Tierchen mit dem Namen: Zecke oder auch „gemeiner Holzbock“. Die Zecken gehören zu den Spinnentieren und sind sogenannte Parasiten, d.h. sie brauchen einen Wirt um zu Überleben.

Viel Angst wird geschürt, da die Tiere Krankheitsüberträger sind für Borreliose und FSME. Ich persönlich lasse mich von der Angst nicht beeindrucken und ich halte auch gar nichts von Impfungen, die ja in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden.

Da ich ja nun sehr sehr häufig mit Lino unterwegs bin, sammle ich auch jeden Tag Zecken von ihm ab. Die meisten, die ich finde, krabbeln noch auf ihm herum und haben sich noch nicht festgebissen. Manchmal muss ich ihm auch eine entfernen und mir auch.

Nun dachte ich mir, ich rede mal mit ihnen und frage sie, was sie denn für eine Aufgabe haben hier auf Erden, denn die/der geneigte Leser*in wird wissen, dass ich davon überzeugt bin, dass es nichts nutz-oder sinnloses auf diesem Planeten gibt.

So haben also nach meiner Auffassung auch Zecken ihre Daseinsberechtigung und ihre Aufgabe. An meinem aktuellen Aufenthaltsort gibt es wirklich sehr sehr viele dieser kleinen Krabbeltierchen und so habe ich um eine Unterredung gebeten.

 

eine satte Zecke mit vollem Bauch

Der folgende Text ist dabei herausgekommen:  Was ist eure Aufgabe hier auf Erden?

Wir sind hier auf Erden, um euch Menschen daran zu erinnern, das ihr nicht die einzigen Wesen hier seid. Das scheint ihr immer wieder zu vergessen. Die meisten Menschen glauben, dass nur sie etwas zählen und sie die Macht haben hier zu wirken, dabei ist dem überhaupt nicht so.

Sieh: wir sind sehr sehr klein – es sei denn wir hatten grade eine fette Mahlzeit – im wahrsten Sinne des Wortes – dann sind wir wirklich nicht mehr zu übersehen. Dann sind wir zum Platzen voll und geniessen. Wir geniessen diesen Zustand des Übervoll-Seins in vollen Zügen. Auch wenn wir gesehen werden und somit zum Tode verurteilt sind, da die meisten Menschen uns augenblicklich töten, wenn sie uns sehen.

Ich weiß, was Du jetzt sagen willst, Miriam, du tust das nicht und das wissen wir sehr zu schätzen! Danke. Unsere Lebensdauer ist kurz, manchmal beträgt sie nur wenige Tage und dennoch leben wir ganz im Hier und Jetzt und sind einfach nur.

Wir ernähren uns nicht nur vom Blut der Tiere oder der Menschen, sondern auch von deren Energie. Am liebsten haben wir Haustiere oder kleine Menschen (Kinder).

Warum?

Weil sie so voller Liebe sind und diese nehmen wir auch mit auf. Ein Hund oder eine Katze die von einem Menschen geliebt wird schmeckt deutlich besser als ein Igel oder ein Straßenhund.

Aber wie unterscheidet ihr?

Wir können das nicht unterscheiden. Wir merken es ja erst beim Saugen. Wir warten quasi solange an einem Ort, bis ein Wesen vorbeikommt, das uns mitnimmt und dann laufen wir und suchen uns eine schöne Stelle – die im Übrigen auch für euch oder das Tier dienlich ist, denn wir akupunktieren es ja quasi.

Und wie Du ja weißt, sind bestimmte Punkte am Körper für bestimmte Aufgaben oder Zustände da. Das ist der Grund, warum Du uns so oft laufend an deinem Hund antriffst. Wenn uns die Stelle völlig egal wäre, dann wären klassischerweise die Hundepfoten oder Beine die ersten Stellen, wo wir zubeissen würden.

Eine Nymphenzecke

Tun wir aber nicht.

Ja, das habe ich mir auch schon gedacht. Heute vormittag lief eine Zecke an meinem Hinterkopf im Nacken entlang bis ich sie bemerkte und abmachte.

Ja, das war die Erinnerung daran, dass wir reden sollen.

Ja, das dachte ich mir. Im ersten Moment habe ich mich erschreckt und dann kam die Erinnerung. Danke dafür.

Bitte, nichts zu danken. Was möchtest Du noch wissen?

Ihr seid verschrieen und gefürchtet als Krankheitsüberträger, was sagst Du dazu?

Es ist uns egal was ihr Menschen über uns denkt. Wir sind einfach nur – wie schon gesagt. Und wir leben hier und erinnern euch. Auch haben wir kein Gefühl oder Verständnis von Zeit und es ist uns auch nicht wichtig, ob wir einen Tag oder eine Woche, einen Monat oder ein Jahr lang leben. Eine Zecke ist nicht wie der Mensch ein Einzel-Wesen, sondern wir sind eine ganze große Gruppe und begreifen uns als EIN Wesen, das aus vielen tausenden Zecken besteht. Wenn ihr also eine Zecke tötet, so tötet ihr nicht ein Einzelwesen, sondern nur einen winzigen Teil von uns, wie z.B. einen Grashalm auf einer Wiese. Verstehst du das?

Ja ich verstehe und ich dachte mir das auch schon. Wie kommt es, dass ihr Zecken den einen Menschen mehr zu lieben scheint als den anderen? Wonach richtet ihr euch, ob ihr zubeißt oder nicht? Ich zum Beispiel bin viel in der Natur unterwegs und hatte in diesem Jahr bislang erst zwei oder drei Zeckenbisse.

Wir spüren die Energie des Wesens auf dem wir uns befinden und dann kommt es auch darauf an, wie hungrig wir sind. Das heißt, dass nicht jede Zecke tatsächlich zubeißt. Wir laufen und suchen nach der schmackhaftesten Stelle und auch nach der Stelle, die Bedarf hat. Wir tasten uns entlang der Energiebahnen im Körper und spüren welche Stelle die richtige ist.

Haben wir eine gefunden, so bohren wir unseren Kopf durch die Haut und saugen. Und wir saugen nicht nur sondern geben auch etwas von uns – ein Sekret, das die Wunde verschließt und einen Teil unserer Energie. Waren wir vorher auf einem Hund, so bekommt der Mensch auch dessen Energie ab. Und glaube mir, das hat noch keinem Menschen geschadet.

In dem Sekret enthalten sind scheinbar Krankheitserreger, die euch Menschen schaden können – aber das tun viele andere Dinge auch.

Dadurch, das der Mensch immer ein Objekt des Hasses braucht, projiziert er diesen auf uns und will uns unbedingt vernichten. Wären wir nicht da, dann würde sich der Mensch ein anderes Objekt suchen.

Aber ihr Menschen könnt uns nicht vernichten ohne euch selbst zu zerstören. Wenn ihr Gift sprüht oder spritzt, dann schadet ihr euch noch mehr selbst. Wir sind sehr zäh und uns gab es schon lange vor den Menschen und uns wird es auch noch lange nach den Menschen geben.

Vielen Dank für diese Informationen.

Ich danke dir, Miriam.

 

Alle Fotos auf dieser Seite von Miriam Linda Weiss und pixabay

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5 Antworten

  1. Cindy sagt:

    Ja über das Thema hab ich auch schon nachgedacht und konnte ehrlich gesagt auch wenn ich sie abgemacht hab von meinen wuffis keine mehr :irgendwie kaputt mir fehlt das richtige wort :machen….weil mich einfach der Gedanke nicht losgelassen hat das sie js irgeeinen Sinn haben müssen. ….Ich kann zwar Tk aber mit Insekten habe ich noch nicht versucht zu kommunizieren. ….Das war sehr Aufschlussreich…..Ich danke dir das du dieses Gespräch veröffentlicht hast.

    • SeelenReisende sagt:

      Bitte gerne 🙂 Übrigens denke ich, dass es keinen Unterschied macht, ob Du mit einem Haustier, Wildtier, Säugetier, etc. oder Insekt sprichst. Der einzige Unterschied ist der in unserem Kopf. Wenn wir glauben, es sei schwieriger mit einem Insekt zu kommunizieren als mit einem Pferd, dann ist das auch so. Wenn wir uns entscheiden, dass alles möglich ist, dann wird es auch so sein ;-). LG Miriam

  2. Roswitha Rhomberg sagt:

    … gerade kam ich des Weges auf fb und schwupps sprang mich „deine Zecke“ an und sie führte mich zu eurem Gespräch und ich bin berührt, erfreut, daß jemand auch diese unsere Mitgeschöpfe wahrnimmt und mit ihnen redet. … von mir und meinen Hundegefährten kann ich dazu erzählen, daß ich gaaaanz früher auch die Gift-Tötungsmaschinerie benützte – Angst! Jetzt seit einigen Jahren habe ich begonnen, ebenfalls mit ihnen zu kommunizieren – wohl eher unbewußt, aber aus dem Verständnis heraus, daß alles mit allem verbunden ist. Ich sagte ihnen, daß sie meinen Hunden bitte keinen Schaden zufügen mögen und ich klaubte sie runter und entließ sie in Freiheit, soferne sie nicht beim entfernen Schaden litten. …. u n d meine Erfahrung ist eine ganz gute und wunderbare – relativ wenige nerven die Hunde. … und wenn ich Dienst z.B. bei Katzen machen (befreund.Besitzer bitte mich , wenn er auf Urlaub ist) versuche ich es mit Kokosölabwehr. Hallo liebe Mirijan! und dazu gleich an Frage an die Zecken: „warum besiedeln sie eben draußen lebende Katzen so stark, daß es wirklich ein Last, Schmerz und Juckreiz für die Tiere ist – warum die unschuldigen so vermehrt??? Danke und liebe Grüße von tierherzuherz Roswitha

  3. Judith Lindenberger sagt:

    danke liebe miriam, sehr interessant

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