Botschaft des Zackenbarsches

Vor zwei Tagen traf ich meine Freundin und Online-Kongress-Veranstalterin- Kollegin Nina Premezzi in Wien.

Nina und Miriam – 2 Online-Kongress-Veranstalterinnen

 

Sie lud mich ein, mit mir in das „Haus des Meeres“ zu gehen und mir zum Einen ihre Welt (SeaAwareness) näher zu bringen und zum Anderen, um mal zu spüren, wie es den Tieren eingesperrt in einem Aquarium wirklich geht.

 

Mir wurde das Herz ganz schwer, habe ich doch bereits vor gut 20 Jahren beschlossen in keinen Zoo, Zirkus oder Tierpark mehr zu gehen.

Ausnahmen kamen jedoch vor. Vorgestern war so eine Ausnahme. Wir gingen langsam von Becken zu Becken, beobachteten und  spürten und beim Zackenbarsch blieb ich hängen.

Es war fast unmöglich an ihm vorbei zu gehen ohne Kontakt zu ihm auf zu nehmen. Er drängte sich förmlich auf. Nie zuvor sah ich ein solches Tier – war mir doch die Unterwasserwelt bisher recht verborgen geblieben – er schimmerte und glänzte und schwamm immer wieder auf mich zu und ich blieb.

 

Der wunderschöne Zackenbarsch

 

Lange blieb ich vor seinem Becken hocken und war so tief berührt das ich eigentlich nur noch weinen konnte. Nina kam auch langsam zum Zackenbarsch, sie blieb jedoch vorher noch bei den Quallen, den Seepferdchen und dem Octopus tief berührt und voller Tränen hängen.

Später, als ich wieder zurück war, war ich richtig erschöpft vor lauter Eindrücken und Gesprächen, so dass ich erst einen Tag später aufschrieb, was mir der Zackenbarsch mitteilte: 

„Rüttelt sie wach die Menschen und sagt ihnen, dass diese Art der Tierhaltung absolut nicht zeitgemäss ist. Die Zeit ist gekommen, dass die Menschen dies verstehen und nicht mehr nötig haben, sich Tiere auf diesem Wege anzuschauen.

Ja, ich stehe genau dafür zur Verfügung.

Jeder Mensch, der mit mir Kontakt aufnehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen dies zu tun. Scheut euch nicht, JEDER ist dazu in der Lage.

Habt Vertrauen, habt Mut. Hört auf euer Herz, es kennt und es weist euch den Weg. das ist meine Aufgabe hier auf dieser Erde, in diesem kleinen Becken.

Ich bin nicht zu übersehen und ich kann mich nicht verstecken.

Es ist unmöglich an mir vorbei zu gehen ohne mich wahrzunehmen und ohne sich von mir berühren zu lassen. Viele Menschen trauen ihren Gefühlen noch nicht, doch sie sind kurz davor. ich kann es spüren und ich weiß es. Die Zeichen sind untrüglich. Das erfreut mein Herz.

Überbringe diese Botschaft der Welt und lasse die Menschen teilhaben an dem, was hier vor sich geht. Und es geht ja nicht nur hier vor sich. Überall auf der Welt geschieht grausames mit den Tieren vom Menschen ausgehend. dagegen geht es mir hier noch gut – auch wenn ich mir für mich anderes wünsche.

Frage: Wie geht es Dir und was empfindest Du?

Ich empfinde anders als Du denkst, liebe Miriam. Es gibt eine tiefe Verbundenheit zu den anderen Zackenbarschen, die außerhalb von mir woanders leben. Auch sie sind mit mir verbunden und ich kann sie wahrnehmen.

Dadurch geht es mir nicht wirklich schlecht, auch wenn ich mir wünsche mehr Platz zu haben und mit anderen meiner Art gemeinsam zu sein. Auch kann ich die anderen Tiere und auch die Menschen die hier in dieses Haus kommen wahrnehmen und berühren.

Wir kommunizieren miteinander, so wie ihr Menschen das eigentlich auch könnt, aber vergessen habt. Naja, nicht alle meine ich, sonst könnte ich jetzt nicht mit Dir in Kontakt sein.

Aber wie ich schon sagte, sind die Menschen dabei einen Bewusstseinssprung zu machen und uns Tieren und vor allem sich selbst wieder näher zu kommen. Und dann wird Veränderung geschehen auf allen Ebenen.

Ihr werdet euch dann bewusst werden, was ihr mit uns Tieren macht. Wir sind nicht weniger wert als ihr – überhaupt nicht. Viele begreifen das jetzt schon und es dauert nicht mehr lang, dann werdet ihr erkennen: „Der Mensch ist auch nur ein Tier.“ 

Und das meine ich nicht abwertend, sondern auf Augenhöhe von Wesen zu Wesen.

Ich liebe Dich.

Danke, und ich liebe Dich auch.

 

Wow, das berührt mich immer noch, wenn ich lese, was ich da geschrieben habe.

Wie geht es Dir damit? Hast Du auch schon solche Erlebnisse gehabt mit eingesperrten Tieren?

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar dazu, ich freue mich.

In Liebe, Deine Miriam

Alle Fotos in diesem Beitrag: Miriam Linda Weiss

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4 Antworten

  1. Sista Henri sagt:

    Danke für die Übermittlung der Botschaft, liebe Miriam. Möge sie unseren Bewusstseinswandel beschleunigen.

    Ich erinnere mich gerade daran, wie tieftraurig ich einmal bei der Arbeit wurde, als ich für ein Hotel in Abu Dabi die Konditionen für den Eintritt ins hoteleigene Delfinbecken übersetzen musste. Das habe ich nie vergessen.
    Heute „weiß“ ich, dass es tatsächlich eine Connection mit den Delfinen (und den anderen Tieren) gibt, auch über sehr große Distanzen.
    Wenn wir Menschen wenigstens schon einmal soweit kämen, kein privates Kapital mehr aus der Tierwelt schlagen zu wollen, wäre vielen geholfen.

    • SeelenReisende sagt:

      Ich danke Dir für Dein Dich mitteilen. Ich denke ein Bewusstseinswandel ist nötig… und er kommt. Unaufhaltsam. Immer mehr Menschen erwachen und werden sich und ihrer wahren Natur bewusst. Das ist großartig.

  2. Antoinette sagt:

    Oh oh – genau so einen Zackenbarsch gab es lange im Basler Zoo – und mit einem Octopus in einem Südfranzösichen Meeresaquarium hatte ich auch mehrere freundschaftliche Begegnungen.
    Berührt mich sehr – danke❣

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